Bütow (Type 2)

Grenzdaten: 8.8.1871 bis 8.9.1881

Stempelfarbe- & Qualität:

Meist dicke schwarze Abschläge oft  ölig selten grau-schwarz.
Am rechten Stempelrand oft etwas verschmiert, was vermutlich druch eine Drehbewegung des Handgelenks beim Aufsetzen des Stempelwerkzeuges hervorgerufen wurde. 

Besonderheiten:

Zeitgruppen
Kopfstehende Datumsangaben & andere Irrtümer: keine

Verwendungsformen:

Norddeutscher Postbezirk
Deutsches Reich kleiner Brustschild
Deutsches Reich großer Brustschild
Deutsches Reich Pfennige
Deutsches Reich Pfennig



Norddeutscher Postbezirk

Im Norddeutschen Postbezirk war der Stempel nur 14 Tage im Einsatz und ist daher entsprechend selten. Bisher kontnen von mir nur frankierte Briefe (3/5) festgestellt werden.



18.12.1871Ortsfaltbrief frankiert mit ¼ Groschen grauviolett und ¼ Groschen braunpurpur, seltene Mischfrankatur zwei verschiedener Farben. (Type 2)



Deutsches Reich kleiner Brustschild

Auf kleinem Brustschild konnte ich den Stempel bisher nur auf einer Portopflichtigen Dienstsache (2/5) registrieren.



14.10.1872 – Portopflichtige Dienstsache mit kleinem Brustschild. (Type 2)



Deutsches Reich großer Brustschild

Der Stempel wurde zur Abfertigung frankierte Poststücke aller Art (2/5) verwendet.





30.5.1873 – Portopflichtige Dienstsache mit großen Brustschild. (Type 2)



20.8.1873– Wertbrief über 200 Tahler ins 4 Meilen entfernte Stolp in Pommern. Das Porto setzt sich wie folgt zusammen: Briefporto, ohne Unterschied des Gewichtes 1,5 Groschen + 2 Groschen Versicherungsgebühr (je 100 Tahler 1 Groschen). (Type 2)



Deutsches Reich Pfennige

Aus der Pfennige Zeit sind sicherlich die größte Zahl an Belege aus Bütow registriert.  Meist sind dies Portopflichtige Dienstsachen (1/5) und wenige oft normale Briefe oder Postkarten (1/5). Ab 1877 finden sich auch Abschläge als Ankunftsstempel (0/5)



21.5.1875 – die portopflichtige Dienstsache der 2. Gewichtsstufe nach Schiefelbein ist mit 20 Pfennige richtig freigemacht. Der Brief wurde von Magistrat des Ortes retourniert mit dem rückseitigem Vermerk: „Adressat ist hier unbekannt“. (Type 2)




3.8.1875 – Portopflichtige Dienstsache nach Kathkow. (Type 2)





6.11.1877 – Ankunftsstempel auf einem Behändigungsschein aus Bublitz. (Type 2)





22.5.1878 – Portopflichtige Dienstsache nach Königsberg, da er Empfänger nicht zu ermitteln war retournierte man das Schriftstück wieder an den Absender. Schöne Kombination des Hufeisenstempels als Entwertungs- und Ankunftsstempel.  (Type 2)





21.6.1880 – Ganzsachenpostkarte nach Suhl, der Empfänger verfasste and er linken Seite einen Eingangsvermerk.  (Type 2)


Deutsches Reich Pfennig


Keine Belegexemplare, bei SPALINK jedoch bekannt (3/5).



Besonderheiten


Mit zunehmender Verwendungsdauer wurde die Zeitgruppe 6-7N. immer verbogener abgeschlagen.